Samstag, 14. November 2009

Viel Glück, Sigmar Gabriel!

Mit 94,2 Prozent wurde der ehemalige Bundesumweltminister gestern Abend vom SPD-Parteitag in Dresden zum neuen Vorsitzenden gewählt, dank einer mitreissenden, zweistündigen Rede.

Die Hoffnung ist gross, dass der 50-jährige es schafft die älteste Partei Deutschlands aus ihrem derzeitigen Tief zu holen und wieder zu einer Volkspartei zu machen, nachdem bei den letzten Bundestagswahlen mit nur 23 Prozent die Talsohle erreicht war.

Ich wünsche ihm viel Glück und Erfolg.

Gehabet Euch wohl!

Euer

Donnerstag, 12. November 2009

Trauer um Robert Enke

Ihr habt es ja sicher den Medien entnommen, Nationaltorwart Robert Enke von Hannover 96 hat sich am Dienstag das Leben genommen, indem er sich vor einen fahrenden Zug warf.

Ob man nun Fussball-Fan ist oder nicht, dieser tragische Freitod eines 32-jährigen Menschen, der, wie nun bekannt wurde, unter Depressionen litt, macht sehr betroffen, der DFB sagte folgerichtig das für Samstag geplante Länderspiel gegen Chile ab.

Ich wünsche seiner Familie und seinen Angehörigen viel Kraft und Trost.

Dienstag, 10. November 2009

Vogelfrey

Tja, so spielt das Leben manchmal...

Gestern vormittag bat mein Chef mich zu sich, um mir mit dem Ausdruck des größten Bedauerns mitzuteilen, daß er meinen Arbeitsvertrag leider kündigen müsse, da er von den Miteigentümern des Betriebes aufgrund der schlechten Ertragslage dazu gezwungen werde, Kosten einzusparen.
Er übereichte mir sodann eine betriebsbedingte Kündigung zum 30.04.2010 und entband mich bis dahin, unter Weiterzahlung meiner Bezüge von meinen Pflichten, soll heißen, ich bin ab jetzt zu Hause und habe quasi ein halbes Jahr Urlaub.

Heute Morgen habe ich mich dann, nach 12 1/2 Jahren, von meinen Kolleginnen verabschiedet, was der härteste Teil der Geschichte war.

Falls jemand einen Job für einen 46-jährigen Versicherungskaufmann hat, bitte bei mir melden!

Gehabet Euch wohl!

Euer

Montag, 9. November 2009

20 Jahre

Natürlich ist es das Thema des Tages: Heute vor 20 Jahren fiel die Mauer, die die beiden deutschen Staaten trennte und die Bürger der DDR einsperrte.

Ich selber habe im Jahre 1988 erlebt, wie streng diese Grenze bewacht wurde, als ich mit einer Reisegruppe im Bus zum Flughafen Schönefeld in Berlin reiste, von wo aus wir nach Moskau flogen. Fast zwei Stunden mussten wir warten, bevor es weiterging, erst dann ließ uns der Arbeiter-und Bauernstaat auf sein Territorium.

Jüngere Menschen, die den eisernen Vorgang und den kalten Krieg nicht erlebt haben, können sich wahrscheinlich gar nicht vorstellen, wie gross die Euphorie und die Erleichterung war, als die menschenverachtende Mauer mit ihrem Todesstreifen plötzlich Geschichte war und sich das Volk der DDR als Ergebnis einer friedlichen Revolution selbst befreit hatte. Deutschland stand damals im Zentrum der Weltgeschichte, bis dann am 03.10.1990 die Wiedervereinigung folgte und Deutschland wieder eins wurde.

Heute wird dieses historische Ereignis gefeiert und das zurecht, auch wenn es im Zuge der Vereinigung viele Missverständnisse und Fehler gab, können wir doch froh und glücklich darüber sein, dass es so gekommen ist und die Teilung Deutschlands, die stets auch eine Teilung Europas war, auf friedlichem Wege beendet wurde.

Gehabet Euch wohl!

Euer

Freitag, 6. November 2009

Wind in den Pappeln

ist der Titel des Theaterstückes, welches wir gestern als Abschluss und Höhepunkt unserer diesjährigen Betriebsfeier im Rathaustheater unserer Stadt geniessen durften.

Es handelt von drei Offizieren, Veteranen des 1. Weltkrieges, die im Jahre 1959 in einem Seniorenheim für Kriegsversehrte in Frankreich leben und sich täglich auf der hinteren Terrasse des Hauses treffen. Einer ist beinamputiert, einer lebt seit Jahrzehnten mit einem Granatsplitter im Kopf, der dazu führt, dass er mehrmals am Tag zusammenklappt, bei dem anderen beginnt das, was wir heute Demenz nennen.

Die drei fabulieren, sinnieren, strotzen mit ihren Taten und Weibergeschichten und planen letzendlich zu Fuss einen entfernt gelegenen Pappelwald zu erreichen, den sie von ihrer geliebten Terrasse aus in der Ferne sehen können, dabei soll auch noch eine 100 kg schwere Bronze-Skulptur eines Hundes mitgenommen werden.

Herrlich skurril und verschroben wird diese Posse von den vielen von Euch sicherlich aus dem TV bekannten Schauspielern Harald Dietl, Jörg Pleva und Jürgen Thormann dargeboten, voll subtilem Humor ist diese Komödie, ich habe mich trefflich amüsiert.

Gehabet euch wohl und ein schönes Wochenende

Euer

Dienstag, 3. November 2009

Heroes



Ich muss mal ein Wörtchen mit den Kollegen vom Aussendienst sprechen...

Gehabet Euch wohl!

Euer

Montag, 2. November 2009

Schelmish zum Dritten

Nun ist es also Gewissheit: Gitarrist Daniel San und Bassist Der Hai haben Schelmish vor ca. 3 Wochen verlassen und das kurz vor Tourbeginn!

Dennoch haben die Schelme kurzfristig Ersatz organisiert, wie ihnen das gelungen ist und wie abenteuerlich das Unterfangen war, lest Ihr am Besten auf der schelmischen Homepage nach!

Patrick und Sascha, herzlich willkommen in der Band!

Gehabet Euch wohl!

Euer